Um verschiedene Schwerpunktthemen ausführlicher behandeln zu können, hat die Unfallkasse Post und Telekom eine Themenheftreihe "UK PT Spezial" aufgelegt, welche je nach Bedarf um weitere Themen ergänzt wird. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der bereits erschienenen Titel mit der Möglichkeit, das jeweilige Heft als PDF-Dokument einzusehen.
Alles im Blick?
Ein bisschen Eitelkeit ist schon dabei, wenn es um das Sehen geht: Viele finden, dass eine Brille sie nur wenig
schmückt - und zahlreiche Menschen suchen einen Augenarzt nur dann auf, wenn es gar nicht anders geht. Dabei ist
es so wichtig, dass wir mit dem Organ Auge pfleglich und verantwortungsvoll umgehen. Denn einen sehr großen Teil
unserer Sinneseindrücke gewinnen wir über das Sehen, beim Autofahren sind es 90 Prozent der relevanten Informationen.
Ein guter Grund also, sich des Themas Sehen anzunehmen. Denn der Mensch muss viel im Blick haben, wenn er seiner Beschäftigung nachgeht oder am Verkehr teilnimmt. In dieser Ausgabe geht es um das Thema "Sehen und gesehen werden". Hier lassen sich Gefahren vermindern, zum Beispiel mit Reflektoren. Aber es gibt auch Verkehrsteilnehmer, die bei nächtlichen Sichtverhältnissen extrem schlecht sehen. Sie leiden unter Nachtblindheit. Jeder Siebte, so Experten, ist von Fehlsicht bei Dunkelheit betroffen. Wir geben Tipps zum "Sehen und gesehen werden".
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Der Wechsel von Anspannung und Entspannung ist entscheidend
Stress ist kein neues Phänomen. Seit der Urzeit kennt der Mensch diese Phasen der intensiven physischen und psychischen
Anspannung. Waren sie jedoch in früheren Zeiten vor allem eine Reaktion auf lebensbedrohliche Situationen, die dem
Steinzeitmenschen eine schnelle Flucht vor dem Feind oder einem Raubtier ermöglichte, sind die Anforderungen für den
Menschen im 21. Jahrhundert weitaus vielfältiger:
Viele Arbeitnehmer klagen über Stress am Arbeitsplatz, weil sie sich über- oder auch unterfordert fühlen, weil sie
Zeit- und Termindruck haben, oder gar um ihren Arbeitsplatz fürchten müssen. Und auch in anderen Lebensbereichen sind
sie nicht vor Stress gefeit. Im Straßenverkehr, in der Beziehung, ja selbst beim Ausüben von Hobbys kann Stress
entstehen. Auch wenn sich die körperlichen Stress-Reaktionen der Urmenschen und der Frauen und Männer in der Neuzeit
gleichen, so geht es heute weniger um Rückzug, als darum, sich dem Stress zu stellen. Denn ihn zu ignorieren hat
bisweilen gravierende Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden. Psychische Faktoren wie erlebter Stress, das belegen
zahlreiche Studien, spielen eine immer größere Rolle bei Erkrankungen und Fehlzeiten. In dieser Ausgabe
sagen wir Ihnen, wie Sie erkennen, ob Sie gestresst sind - und was Sie dagegen tun können.
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Wie Sie die Arbeit in den Griff kriegen
Die heutige Arbeitswelt ist gekennzeichnet durch Arbeitsverdichtung, ständige Unterbrechungen, Zeit- und Termindruck.
Viele Beschäftigte glauben, dass sie diesen neuen Anforderungen nicht mehr gewachsen sind und resignieren, werden krank
oder gehen in die innere Kündigung. Sicher, alles hat seine Grenzen und ein Zuviel ist Zuviel: Ein Arbeitspensum, für
welches man definitiv zwölf Stunden braucht, ist nicht in acht Stunden zu schaffen. Da nützt auch das beste
Zeitmanagement und eine optimale Selbstorganisation nichts. In den meisten Jobs gibt es jedoch Freiräume, die ein
Mitarbeiter nutzen kann, um seine Arbeit mit zu organisieren. Außerdem kann man durch gutes Zeitmanagement Stress
reduzieren. Denn es ist bekannt, dass Zeitdruck und Arbeitsverdichtung zu Fehlbelastungen, Fehlern und Unfällen führen.
Im modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz sind sowohl der Arbeitgeber als auch der Unfall versicherungsträger gefragt,
damit arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren für die Mitarbeiter reduziert oder ausgeschaltet werden können. In diesem Heft
werden jede Menge Tipps und Anregungen gegeben, wie man systematisch mit Aufgaben und dem Arbeitsalltag umgehen kann,
um nicht in (Zeit-)Bedrängnis zu geraten.
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Wie Sie im Arbeitsalltag den Überblick behalten
Die moderne Arbeitswelt hält ihre ganz eigenen Stressfaktoren bereit. Arbeitsverdichtung, ständige
Erreichbarkeit, Informationen ohne Ende - alles das trägt dazu bei, dass viele Beschäftigte kaum noch
wissen, wo ihnen der Kopf steht. Dabei könnte doch alles so einfach sein: mit Multitasking und
Informationsmanagement. Der Begriff Multitasking kommt, wie viele andere auch, aus der Computersprache
und bezeichnet einen Mehrprozessbetrieb. Ein Betriebssystem ist in der Lage, mehrere Aufgaben nacheinander
auszuführen. Und zwar so schnell, dass der Eindruck entsteht, sie laufen gleichzeitig ab.
Soweit zur Maschine. Doch der Mensch funktioniert anders.
Die Hirnforschung weiß, dass sich ein Mensch nur auf eine Sache wirklich konzentrieren kann - nicht
auf drei, vier oder gar fünf gleichzeitig. Wer es dennoch tut, ist überfordert und gefährdet unter
Umständen sich und andere. Informationsmanagement ist ein Wort, das es früher nicht gab. Wozu auch: Die
Zahl der Informationen, die ein Arbeitnehmer benötigte, war überschaubar. Wer gut ausgebildet war, hatte
seinen Job im Griff. Das ist längst anders: Der Mensch ist heute mit einer Vielzahl von Informationen
konfrontiert, von denen nicht alle für ihn von Bedeutung sind. Vor allem ist es die Masse an Informationen,
die uns Probleme bereitet. Unsere Arbeitspsychologin hat sich mit Multitasking und Informationsmanagement
beschäftigt und gibt Ihnen viele Tipps, wie man mit Aufgaben und Informationen konstruktiv umgeht.
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